Coronavirus: Wie geht es weiter?

Impf- und Testzentren sowie Tracing-Zentrale schließen ihre Pforten

Die beiden Impfzentren stellen am 15. Dezember 2022 den Betrieb ein. Auch die Testzentren im Eupen Plaza und im Zelt in St. Vith werden spätestens zum 31. Januar 2023 abgebaut. Hier erfahren Sie mehr dazu.

Ein Schild mit dem Hinweis zum Covid-19-Impfzentrum

Schließung der Impfzentren

Die Impfzentren haben zur Entlastung der Hausärzte und Krankenhäuser geführt. Während anderswo im Land in erster Linie Gesundheitsdienstleister und Gemeinden für die Impfinfrastruktur zuständig waren, hat die Deutschsprachige Gemeinschaft in Ostbelgien zwei Polikliniken aus dem Boden gestampft. Diese sind aber nicht mehr notwendig.

Die Impfzentren werden geschlossen, da über 87 Prozent der Ostbelgier über 18 Jahre vollständig geimpft sind und 66 Prozent ihre Impfung ein erstes Mal aufgefrischt haben. Die zweite Auffrischung nahmen bisher 24 Prozent in Anspruch. Ausgehend von der epidemiologischen Lage und der aktuellen Nachfrage nach der zweiten Auffrischung der Impfung sieht die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft keinen Bedarf mehr darin, die Impfzentren weiterhin in der Form zu betreiben.

Um die Ärzte und Krankenhäuser zu entlasten, die auch nach der Akutphase der Pandemie nicht in der Lage sind, die Impfkampagne selbst durchzuführen, wird die Deutschsprachige Gemeinschaft im Monat Januar kleinere Stützpunkte schaffen. Diese werden punktuell öffnen.

Testzentren stellen Betrieb ein 

Auch die beiden Testzentren, die bisher von der Deutschsprachigen Gemeinschaft unterstützt werden, schließen ihre Türen. Dabei handelt es sich um:

  • das Testzentrum im Eupen Plaza
  • das Testzentrum im Zelt in St. Vith

Die Testinfrastruktur wird spätestens zum 31. Januar 2023 abgebaut sein. Tests können weiterhin durchgeführt werden in:

  • den beiden Krankenhäusern
  • privaten Laboren
  • ausgewählten Apotheken

Neuerungen bei der Tracing-Zentrale

Auch die Arbeitsweise der Tracing-Zentrale wird ab dem 1. Dezember 2022 angepasst. Die Zahl der Mitarbeiter wird schrittweise reduziert. Der Dienst wird je nach Infektionslage spätestens zum Monat März eingestellt.

Da die PCR-Testpflicht für die Feststellung einer Infektion abgeschafft wurde, entfällt die automatische Rückverfolgbarkeit der Infektionen. Bereits ein Selbsttest reicht mittlerweile aus. Eine Kontaktaufnahme durch die Tracing-Zentrale ist in diesen Fällen nicht mehr möglich, da keine Daten übermittelt werden. Der Staat setzt somit verstärkt auf die Eigenverantwortung der Menschen.

Um die Hausärzte zu entlasten, bleibt die Corona-Hotline bis auf Weiteres bestehen.