Stand: 10.12.2021

Grenzgänger und Pendler: Was ist erlaubt?

Belgisches Grenzschild

Im Schengen-Raum dürfen Sie sich frei bewegen. Wenn Sie sich jedoch länger als 48 Stunden im Ausland aufhalten, dann gilt, abhängig von Ihrem Impf- oder Genesungsstatus, eine Test- und Quarantänepflicht bei der Rückkehr aus einer roten Zone.

Wenn Sie sich länger als 48 Stunden im Ausland aufhalten, müssen Sie 48 Stunden vor Ihrer Ankunft in Belgien das Passagier-Lokalisierungsformular (PLF) ausfüllen. Auf Basis Ihrer Antworten ermitteln die Behörden, ob Sie als Hochrisikokontakt gelten.

Was gilt für die Einwohner aus einer Grenzregion?

Sie dürfen die Grenze nach Luxemburg oder in die Niederlande überqueren. Solange Sie sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufhalten, gilt keine Test- und Quarantänepflicht.

Für Deutschland gilt eine generelle Nachweispflicht für Einreisende. Alle Einreisenden ab 12 Jahre müssen über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Für Grenzgänger gilt keine Anmelde- oder Quarantänepflicht.

Was gilt für die Einwohner aus dem Ausland?

Sie können ohne negatives Testergebnis einreisen, wenn Sie sich weniger als 48 Stunden in Belgien aufhalten.

Wenn Sie sich länger als 48 Stunden in Belgien aufhalten und aus einer roten Zone kommen, müssen Sie ab einem Alter von 12 Jahren ein Europäisches Zertifikat (Impfnachweis, Negativtestnachweis oder Genesungsnachweis) vorlegen. Der Negativtestnachweis darf frühestens 72 (PCR) oder 48 (Antigen) Stunden vor der Abreise durchgeführt worden sein. Zudem müssen Sie das das Passagier-Lokalisierungsformular (PLF) ausfüllen.

Welche Personen sind von Quarantäne und Tests befreit?

Sonderregelung für Deutschland: Personen ab 12 Jahre müssen bei der Einreise nach Deutschland über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen.

  • Grenzbewohner oder Grenzgänger sind davon befreit.
    • Als Grenzgänger gelten Arbeitnehmer, die in dem einen Land eine berufliche Tätigkeit ausüben, in einem anderen Land aber ihren Wohnsitz haben, an den sie in der Regel täglich oder mindestens einmal pro Woche zurückkehren.
    • Als Grenzbewohner gelten Einwohner einer Grenzgemeinde oder unmittelbaren Nachbargemeinde einer Grenzgemeinde, die sich für alltägliche Verrichtungen in das Nachbarland begeben.
  • Schüler aus dem Grenzgebiet, die im Rahmen des Pflichtunterrichts oder des Hochschul- oder Weiterbildungsunterrichts zu oder von dem Ort aus reisen, an dem ihnen der Unterricht erteilt wird.