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Impfung zu Hause

Manche Mitbürger sind weniger mobil und überlegen, wie sie zur Impfstelle kommen.

Wenn nicht ausreichend öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung stehen, Sie kein Auto haben oder nicht mehr selbst fahren können, so nehmen Sie bitte die Hilfe von Kindern, Enkeln, Nachbarn oder Bekannten in Anspruch. Sie können auch ehrenamtliche Dienste wie den Josephine-Koch-Service oder die Stundenblume kontaktieren.

„Impfung zu Hause“ bei gravierenden medizinischen Gründen möglich

Wenn Sie sich aus medizinischen Gründen nicht zur Impfstelle begeben können, dann können Sie sich zu Hause durch den Hausarzt oder einen Krankenpfleger impfen lassen, wenn der Hausarzt hierfür eine Verordnung schreibt.

Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Weg zum Impfzentrum beispielsweise wegen gravierender körperlicher Handicaps oder aus schwerwiegenden psychiatrischen Gründen nicht möglich ist. Die Entscheidung, ob Sie zu Hause geimpft werden, trifft der Hausarzt. Der Impfstoff wird nicht mehr von den Impfstellen zur Verabreichung zu Hause bereitgestellt, sondern kann vom Hausarzt bei einer Satellitenapotheke in der Deutschsprachigen Gemeinschaft bezogen und vom Hausarzt selbst oder dem beauftragten Krankenpfleger abgeholt werden.

Grenzgänger

Wenn Sie in der Deutschsprachigen Gemeinschaft leben, haben Sie Anrecht auf eine Corona-Schutzimpfung in einer der beiden Impfstellen in Eupen oder St. Vith. Dies ist unabhängig davon:

  • welche Staatsangehörigkeit Sie besitzen
  • wo Sie krankenversichert sind
  • wo Sie arbeiten

Sie müssen allerdings in einer der neun deutschsprachigen Gemeinden gemeldet sein. Sie haben dann an Ihrer Meldeadresse die Einladung zur Corona-Schutzimpfung erhalten. Mit dieser Einladung oder, falls Sie die Einladung nicht mehr zur Hand haben, unter Bereithaltung Ihrer Nationalregisternummer, können Sie bei der Corona-Hotline einen Termin zur Impfung vereinbaren. Sollten Sie noch gar nicht eingeladen worden sein, so benötigen Sie für die Impfung eine ärztliche Verordnung.