Maßnahmen für Tourismusakteure

Welche Unterkünfte dürfen öffnen? Darf der Wellnessbereich genutzt werden? Dürfen Mahlzeiten angeboten werden? Sie sind Betreiber einer Ferienunterkunft? Hier finden Sie alle nützlichen Informationen zu den aktuellen Maßnahmen.

Ihnen fehlen Informationen? Im Downloadbereich können Sie das vollständige Sicherheitsprotokoll für den HoReCa-Sektor herunterladen.

Darf ich als Unterkunftsbetreiber an touristische Gäste vermieten?

Seit dem 1. Juli gilt das europäische digitale COVID-Zertifikat.

Die derzeit gültigen Ein- und auch Rückreisebedingungen finden Sie in den weiterführenden Links.

Welche Beherbergungsbetriebe dürfen öffnen?

Alle Formen von Beherbergungsbetrieben dürfen geöffnet werden, einschließlich ihrer sanitären Einrichtungen, ihrer Restaurants und Bars sowie Schwimmbad, Wellnessbereich und Fitnessraum.

Wie viele Personen dürfen eine Wohnung/Haus/Zimmer anmieten? Was ist die maximal erlaubte Belegung?

Ab dem 1. September 2021 gibt es keine Einschränkungen mehr für den Empfang von Personen zu Hause oder in Touristenunterkünften.

Welche Regeln gelten für meinen gastronomischen Bereich (innen und außen)?

Ab dem 1. September gibt es keine Einschränkungen mehr in Bezug auf die Öffnungs- und Schließzeiten, die Anzahl der Personen an den Tischen, den Abstand zwischen den Tischgesellschaften, die Terrassen, den Geräuschpegel und die Bedienung an der Theke. Auch die Verpflichtung, nur Sitzplätze zur Verfügung zu stellen, entfällt.

Für Fortbewegungen innerhalb eines Horeca-Betriebs sowie für das Personal bleibt die Maskenpflicht bestehen.

Die Einschränkungen in Bezug auf Büfetts und Tanzen bei privaten Feiern, insbesondere bei Hochzeitsfesten, werden aufgehoben.

Darf ich Sauna, Jacuzzi (Whirlpool) oder Dampfsauna anbieten?

Ja. Es gelten die entsprechenden Regeln des Sport-Protokolls.

Darf ich Schwimmbad anbieten?

Ja. Es gelten die entsprechenden Regeln des Sport-Protokolls.

Darf ich den Fitnessraum anbieten?

Ja. Es gelten die entsprechenden Regeln des Sport-Protokolls.

Sind Gästeführungen erlaubt?

Gästeführungen sind für eine Gruppe von maximal 50 Personen erlaubt, Betreuer nicht inbegriffen. Sie müssen immer in Anwesenheit einer volljährigen Begleit- oder Aufsichtsperson stattfinden.

Was ist mit „einer (Mund-)Maske oder einer Stoffalternative“ gemeint?

Eine Maske ohne Auslassventil, aus Stoff oder Einwegmaterial, die eng am Gesicht anliegt und Nase, Mund und Kinn bedeckt. Stoffaccessoires wie Bandanas, Schals, Buffs ... werden daher nicht mehr als Alternative zu einem Mundschutz akzeptiert.

Muss ich die Koordinaten meiner Gäste aufnehmen und was mache ich mit den Daten?

Ja. Die Identität aller Übernachtungsgäste muss von Ihnen registriert und auf Nachfrage der lokalen Polizei vorgelegt werden (z. B. Foto der Personalausweise). Die Gäste müssen ausdrücklich ihre Zustimmung dazu geben. Bei Weigerung wird der Zugang zur Einrichtung verweigert. Grundlage für die Registrierung dieser Daten ist das Gesetz vom 1. März 2007, Art. 141 bis 147 und der Ausführungserlass vom 27. April 2007. Dieses Gesetz sieht Folgendes vor (Dies gilt nicht für den Bereich Gastronomie.):

Der Betreiber (oder sein Beauftragter) muss am Tag der Ankunft der Gäste:

  • die Daten zu ihrer Identifizierung eintragen: Name, Vorname, Geburtsort und -datum, Staatsangehörigkeit (Art. 142).
  • die Richtigkeit der erteilten Auskünfte überprüfen, indem er sich von den Gästen die Ausweispapiere vorlegen lässt (Art 143).
  • die eingetragenen Daten der Polizei auf Verlangen zur Verfügung stellen (Art. 144). Die Polizei kann darum bitten, dass ihr bestimmte Daten als Datei, Computerausdruck oder Kopie des Papierregisters übermittelt werden (Art. 3 des K.E. vom 27.04.2007).

Diese Informationen können von jeder Polizeibehörde angefordert werden.

Diese Daten müssen zur Erleichterung einer eventuellen späteren Kontaktuntersuchung während 14 Kalendertagen aufbewahrt werden. Diese Kontaktinformationen dürfen zu keinen anderen Zwecken als zur Bekämpfung von COVID-19 verwendet werden. Sie müssen nach 14 Kalendertagen vernichtet werden.

Wird der Betreiber bestraft, wenn die Gäste sich nicht an die Corona-Schutzmaßnahmen halten?

Das ist nicht auszuschließen. Die Gouverneure aller wallonischen Provinzen raten daher, einen Anhang zum Mietvertrag ausfüllen zu lassen. Dieser Anhang sollte die Form einer ehrenwörtlichen Erklärung des Mieters haben, mit der er versichert, dass er die Regeln im Zusammenhang mit COVID-19 zur Kenntnis genommen hat und sich verpflichtet, sie einzuhalten.