Maßnahmen für Freizeitaktivitäten von Kindern und Jugendlichen

Wie viele Kinder und Jugendliche dürfen an den Aktivitäten teilnehmen? Können Lager stattfinden? Welche Regeln gelten momentan? Wie sieht es mit der offenen und mobilen Jugendarbeit aus? Informiert euch hier über die aktuellen Regeln.

Es sind noch Fragen offen? Im Downloadbereich findet ihr vollständige FAQs zu den aktuellen Maßnahmen.

Muss während einer Aktivität eine Mund-Nasen-Maske getragen werden?

Im Außenbereich müssen Teilnehmer ab dem 6. Lebensjahr eine Mund-Nasen-Maske tragen, wenn die Teilnehmerzahl von 50 Personen überschritten wird. Zusätzlich kommt für alle Teilnehmer ab 16 Jahren - sofern die Teilnehmerzahl 50 Personen im Außenbereich überschreitet - das Covid Safe Ticket zur Anwendung.

Fachkräfte der offenen und mobilen Jugendarbeit dürfen bis zu 15 junge Menschen in ihren Räumlichkeiten empfangen. Hierbei müssen sowohl der Jugendarbeiter als auch der Jugendliche eine Mund-Nasen-Maske tragen.

Wer ist mein Ansprechpartner bei Fragen zu den geltenden Maßnahmen?

Sie haben noch Fragen zu den geltenden Maßnahmen? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie für den Jugendbereich Frau Lena Pankert.

Sie haben allgemeine Fragen? Kontaktieren Sie die Corona-Hotline.

Worauf sollte man des Weiteren achten, um das Risiko einer Infektion zu verringern?

Aktivitäten der Jugendorganisationen, der Jugendinformation und des RDJs dürfen ausschließlich im Außenbereich stattfinden. 

Mehrtägige Aktivitäten mit Übernachtung (z. B. Week-Ends, Leiterschulungen) sind nicht gestattet.

Einzelgespräche oder Kleingruppenbetreuung der offenen und mobilen Jugendarbeit dürfen mit bis zu 15 junge Menschen in den Räumlichkeiten der (M)OJA stattfinden.

Hierbei muss durchgehend ein/e Jugendarbeiter/in anwesend sein, der/die ein Anwesenheitsregister führt. Die Öffnung eines Treffs durch Ehrenamtliche ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht gestattet.

In Innenräumen ist unbedingt auf das Tragen einer Mund-Nasen-Maske und eine gute Belüftung zu achten.

Zudem sollten die Oberflächen und das verwendete Material regelmäßig desinfiziert werden. Generell soll auf Folgendes geachtet werden:

  • regelmäßiges Händewaschen
  • die Verwendung von Einwegtaschentüchern und verschließbaren Abfalleimern
  • Husten/Niesen am Ellenbogen
  • usw.

Die Jugendeinrichtungen müssen eine Anwesenheitsliste aller Teilnehmer zu führen, um im Falle einer Infektion die Rückverfolgung zu vereinfachen. Eine Liste der Teilnehmer muss angelegt und mindestens 14 Kalendertage lang aufbewahrt werden, um im Falle einer Infektion eine Rückverfolgung zu ermöglichen. Die Liste soll mindestens die folgenden Angaben enthalten:

  • Vorname
  • Nachname
  • Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse

Was ist, wenn es eine Infektion gibt?

Sollte ein Teilnehmer Krankheitssymptome entwickeln, muss dieser isoliert und umgehend von den Erziehungsberechtigten abgeholt werden. Der Patient muss sich gemäß der aktuell vorgeschriebenen Dauer isolieren und seinen Arzt kontaktieren, um so schnell wie möglich einen Covid-Test durchführen zu lassen.

Wenn der Test positiv ausfällt, wird die Quarantäne fortgesetzt. Der Organisator der Aktivität wird von der Kontakt-Tracing-Zentrale gebeten, die Teilnehmerliste der Aktivität durchzugeben, damit alle Hochrisikokontakte informiert und ggf. zu einem PCR-Test aufgefordert werden können.

Wer darf nicht an Jugendaktivitäten teilnehmen?

Folgende Personen dürfen nicht an den Jugendaktivitäten teilnehmen:

  • Personen, die akut erkrankt sind.
  • Personen, die in den sieben Tagen vorher Krankheitssymptome aufweisen, die eine Covid-Erkrankung vermuten lassen.
  • Personen, die in den 10 Tagen vorher einen Hochrisikokontakt zu einem nachgewiesenen Corona-Fall hatten.

Wenn eine Person während der Aktivität Krankheitssymptome aufweist, stellt sie ihre Aktivität sofort ein. Die Person muss sich gemäß der aktuell vorgeschriebenen Dauer isolieren und seinen Arzt kontaktieren, um so schnell wie möglich einen Covid-Test durchführen zu lassen.

Welche spezifischen sektoriellen Vorgaben gelten je nach Anwendungsbereich?

Darüber hinaus gelten je nach Anwendungsbereich auch die spezifischen sektoriellen Vorgaben:

  • Werden Speisen und Getränke zum direkten Verzehr angeboten, sollte das HoReCa-Protokoll zurate gezogen werden.
  • Beschäftigen die Jugendeinrichtungen hauptamtliche Arbeitnehmer, sind in jedem Fall die Arbeitgebervorgaben zu berücksichtigen. Aufgrund der Art der Tätigkeit dürfen die Jugendarbeiter weiterhin die Jugendeinrichtungen (z. B. Jugendtreffs, Jugendgruppenlokale usw.) öffnen. Vereinzelte Angebote (z. B. Beratung) können bei Bedarf virtuell durchgeführt werden.
  • Organisieren die Jugendeinrichtungen Veranstaltungen, greifen die Vorgaben des Kulturprotokolls (Einsatz des Covid Safe Tickets + Maskenpflicht+ Sitzplätze).

Dürfen Aktivitäten der Jugendeinrichtungen im Innen- und Außenbereich stattfinden?

Aktivitäten der Jugendorganisationen, der Jugendinformation und des RDJs dürfen ausschließlich im Außenbereich stattfinden. 

Mehrtägige Aktivitäten mit Übernachtung (z.B. Week-Ends, Leiterschulungen) sind nicht gestattet.

Aktivitäten der offenen und mobilen Jugendarbeit dürfen mit bis zu 15 junge Menschen in Innenräumen stattfinden.

Darf die Jugendinformation weiterhin Aktivitäten in den Grund- und Sekundarschulen anbieten?

Nein, Drittpersonen dürfen die Grund- und Sekundarschulen zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr betreten.