Insgesamt sind zurzeit erst drei Viertel der impfberechtigten Ostbelgier geimpft - zu wenig, um Maßnahmen aufzuheben und wieder zur Normalität zurückzukehren.

Sag „Ja“ zur Impfung - für dich und für alle Menschen, die dich umgeben. Denn deine Impfung zählt noch immer!

  • Deine
    Impfung
    zählt
    noch
    immer

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  • Kinder-
    wunsch?
    Keine
    Angst
    vor der
    Impfung!

    Begleitendes Bild: Kinderwunsch
  • Die
    Impfung
    ist mein
    bester
    Schutz

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  • Die
    Impfung
    wirkt und
    rettet
    leben

    Begleitendes Bild: Wirksamkeit der Impfung

Ziel der Impfung

In der Geschichte der Menschheit hat die Entdeckung des Impfens vielen lebensbedrohlichen Krankheiten ihren Schrecken genommen. Dies geschieht durch einen natürlichen Prozess: das Hervorrufen einer Immunantwort unseres Körpers gegenüber einem Erreger. Der Impfstoff trainiert das Immunsystem, sodass es bei Kontakt mit dem echten Virus schon Abwehrkräfte gebildet hat und schneller reagieren kann.

Die Corona-Schutzimpfung wappnet uns also für den Ernstfall. Sie schützt uns nicht zu 100% gegen eine Infektion, mildert aber den Krankheitsverlauf deutlich.

Noch nicht überzeugt?

Lies mehr zum Thema „Krankheitsverlauf“.

Fragen

  • Der Impfstoff schützt Sie vor einer Erkrankung an COVID-19 bzw. vor einem schweren Verlauf der Krankheit. Die Impfung aktiviert das körpereigene Immunsystem.
  • Jeder Impfstoff ist wirksam und wird strengstens auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität geprüft.
  • Haben Sie eine chronische Krankheit? Wenn ja, kann eine Erkrankung an COVID-19 einen schwereren Verlauf nehmen. Ein Impfstoff ist deshalb besonders wichtig. Die Impfstoffe wurden auch bei Menschen mit einer chronischen Krankheit getestet.
  • Je mehr Menschen geimpft sind, desto weniger schnell verbreitet sich das Virus. Auch Personen, die nicht geimpft werden können, werden geschützt. Diese Herdenimmunität ist erreicht, wenn die Ausbreitungsmöglichkeiten des Virus in der Bevölkerung so eingeschränkt sind, dass die Infektionsketten abreißen.

In Belgien machen Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren einen großen Teil der Gesamtbevölkerung aus (534.000 Personen bei einer Bevölkerung von 11 Millionen). Studien haben gezeigt, dass junge Menschen ab 12 Jahren fast doppelt so viele soziale Kontakte haben wie Erwachsene. Neben dem häufigen Kontakt zu Gleichaltrigen ist dies vor allem der enge Kontakt zu Großeltern und älteren Familienmitgliedern.

Die Impfung dieser Gruppe junger Menschen wird sie daher vor der Krankheit schützen, wenn sie mit dem Virus in Kontakt kommen und die Verbreitung des Virus in der allgemeinen Bevölkerung verringern. Dadurch wird das Risiko, dass die ältere Bevölkerung mit dem Virus in Kontakt kommt, reduziert.

Corona-Impfung für 5- bis 11-Jährige

In Belgien stellen Kinder von 5 bis 11 Jahren einen beträchtlichen Anteil an der Gesamtbevölkerung dar (927.000 Personen bei einer Bevölkerung von 11 Millionen). Seit dem 5. Januar können die 5- bis 11-Jährigen nun ebenfalls geimpft werden. Die Impfung der Kinder ist vollkommen freiwillig.

Tatsächlich haben gesunde Kinder ein sehr geringes Risiko, ernsthaft an COVID-19 zu erkranken. Dennoch gibt es gute Gründe für die Impfung von Kindern gegen das Coronavirus:

  • Schulen: Wenn Kinder geimpft werden, verringert das den Druck auf die Schulen. Aktuell müssen immer wieder Schulklassen oder ganze Einrichtungen geschlossen werden, wenn es unter den Kindern eine hohe Infektionszahl gibt.
  • Kontakte: Geimpfte Kinder haben ein deutlich geringeres Risiko, betagte oder kranke Kontaktpersonen anzustecken. Da Kinder häufig asymptomatisch bleiben oder nur ganz schwache Krankheitssymptome zeigen, werden ihre Kontakte bei einer Infektion oft nicht eingeschränkt.
  • Viruszirkulation: Je mehr Menschen in der Gesellschaft geimpft sind, desto weniger zirkuliert das Virus. Durch das Impfen der Kinder kann die Übertragung in der ganzen Bevölkerung verringert werden.

Weitere Infos finden Sie in den weiterführenden Links

Auch Jugendliche und junge Erwachsene können an Corona erkranken. In der Regel zeigen sie keine oder milde Symptome. Trotzdem sollten auch sie das Impf-Angebot wahrnehmen, denn sie unterhalten allgemein viele soziale Kontakte. Und das nicht nur mit Gleichaltrigen, sondern auch über Generationen hinweg. Dadurch haben sie das Potential, Viren schnell zu verbreiten. Durch eine Impfung wird die Übertragung des Virus eingedämmt. Sie ist ein Schritt in Richtung Freiheit, sprich: Leben ohne Corona-Beschränkungen.

Wenn sich junge Menschen impfen lassen, ist das also auch ein Akt der Solidarität. Manche Menschen können aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden. Sie sind darauf angewiesen, dass ein möglichst großer Anteil der Bevölkerung geimpft ist.

Ein Impfstoff trainiert unser Immunsystem darauf, ein bestimmtes Virus oder Bakterium zu "erkennen", ohne dabei tatsächlich krank zu werden. Ziel ist es, die Bildung von Antikörpern gegen den Virus oder das Bakterium in unserem Körper und die zelluläre Immunabwehr anzuregen.

BioNTech/Pfizer- und Moderna-Impfstoffe gegen Covid-19 sind mRNA-Impfstoffe (messenger-Ribonukleinsäure, auch Boten-RNA genannt). Vaxzevria- (AstraZeneca) und Johnsen&Johnsen (Janssen)-Impfstoffe sind Vektor-Impfstoffe.

Antigene sind körperexterne Komponenten, die das Immunsystem dazu veranlassen, Antikörper zu produzieren und bestimmte Zellen des Immunsystems (B-Zellen oder Gedächtnis-T-Zellen) zu aktivieren, ohne die Krankheit selbst zu verursachen.

Wenn eine geimpfte Person dann mit diesem Virus oder dieser Bakterie in Kontakt kommt, "erinnert" sich das Immunsystem an diesen Erreger. Es produziert dann Antikörper, die vor der Krankheit schützen und das Virus bzw. das Bakterium zerstören.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass jeder irgendwann mit dem Virus in Kontakt kommt. Leider wurde festgestellt, dass bei manchen noch Monate nach einer Erkrankung Beschwerden auftreten oder bestehen bleiben. Mittlerweile spricht man von einer Long-Covid-Erkrankung. Dabei können folgende Beschwerden einem das Leben schwer machen:

  • Müdigkeit
  • Gelenkschmerzen
  • Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns
  • schweres Atmen
  • beschädigte Lunge
  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen, leichtes Druckgefühl im Kopf

Dies kann auch bei jungen Menschen geschehen und bei Menschen, die einen milden Verlauf hatten, d. h. die nicht ins Krankenhaus mussten.

Deshalb ist es laut Ärzten und Wissenschaftlern sicherer, sich impfen zu lassen, als sich nicht impfen zu lassen. Es sei denn, du bist allergisch gegen gewisse Inhaltsstoffe der Impfung.

Der Impfstoff schützt Sie vor einer Erkrankung an COVID-19 bzw. vor einem schweren Verlauf der Krankheit. Die Impfung aktiviert das körpereigene Immunsystem.

Dennoch besteht immer ein Risiko an COVID-19 zu erkranken.

Kinderwunsch

Die Corona-Schutzimpfung hat keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Weder die Fruchtbarkeit von Männern noch die von Frauen wird durch die Impfung gegen Covid-19 negativ beeinflusst.

Die europäischen und nationalen Zulassungsverfahren für die Impfstoffe berücksichtigen auch diesen Aspekt.

Du bist schwanger?

Ungeimpfte Schwangere haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Auch die Risiken für das Baby steigen, wenn die Mutter nicht gegen Covid-19 geimpft ist.

Die Corona-Schutzimpfung für Schwangere ist der bestmögliche Schutz für dich und dein Kind. Du bist dir noch nicht sicher? Dann kontaktiere deinen Frauenarzt oder deinen Hausarzt des Vertrauens und sprich ihn auf deine Bedenken zur Corona-Schutzimpfung an.

Fragen

Gynäkologe Dr. Van der Putten beruhigt. „Es gibt keinen Grund, besorgt zu sein. Besorgt soll man sein, wenn man sich nicht impfen lässt!“ Außerdem seien durch die Impfung von Schwangeren keine erhöhten Risiken für Missbildungen oder Fehlgeburten bekannt.

Dr. Van der Putten rät schwangeren Frauen dringend zur Corona-Schutzimpfung. Man solle sich immer vor Augen halten, dass die Erkrankung viel schlimmer sei als die Impfung. Sie berge Risiken sowohl für die werdende Mutter wie für das Kind. Das Risiko einer schweren Erkrankung liege für Schwangere sogar um ein Mehrfaches höher als bei vergleichbaren, nicht schwangeren Frauen.

Nein, das ist unmöglich. Die Antikörper, die bei der Impfung entstehen, können Plazenta-Proteine nicht angreifen! Die Struktur ähnelt sich zwar, passt aber nicht. Würde die Behauptung stimmen, müssten Frauen auch durch eine Corona-Infektion unfruchtbar werden. Denn dabei entstehen die gleichen Antikörper wie bei einer Impfung.

In diesem Video hat das Robert-Koch-Institut Gerüchte über Impfungen und Unfruchtbarkeit aufgegriffen:

Krankheitsverlauf

Alle zugelassenen Impfstoffe gegen Covid-19 weisen einen hohen Schutz gegen schwere Krankheitsverläufe auf. Die Impfung minimiert das Risiko eines schweren Verlaufs.

Die überwiegende Mehrheit der im Krankenhaus behandelten Corona-Patientinnen und -Patienten ist ungeimpft. Das zeigt: Die Corona-Schutzimpfung verhindert schwere Krankheitsverläufe sehr zuverlässig.

Fragen

  • Der Impfstoff schützt Sie vor einer Erkrankung an COVID-19 bzw. vor einem schweren Verlauf der Krankheit. Die Impfung aktiviert das körpereigene Immunsystem.
  • Jeder Impfstoff ist wirksam und wird strengstens auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität geprüft.
  • Haben Sie eine chronische Krankheit? Wenn ja, kann eine Erkrankung an COVID-19 einen schwereren Verlauf nehmen. Ein Impfstoff ist deshalb besonders wichtig. Die Impfstoffe wurden auch bei Menschen mit einer chronischen Krankheit getestet.
  • Je mehr Menschen geimpft sind, desto weniger schnell verbreitet sich das Virus. Auch Personen, die nicht geimpft werden können, werden geschützt. Diese Herdenimmunität ist erreicht, wenn die Ausbreitungsmöglichkeiten des Virus in der Bevölkerung so eingeschränkt sind, dass die Infektionsketten abreißen.

Auch Jugendliche und junge Erwachsene können an Corona erkranken. In der Regel zeigen sie keine oder milde Symptome. Trotzdem sollten auch sie das Impf-Angebot wahrnehmen, denn sie unterhalten allgemein viele soziale Kontakte. Und das nicht nur mit Gleichaltrigen, sondern auch über Generationen hinweg. Dadurch haben sie das Potential, Viren schnell zu verbreiten. Durch eine Impfung wird die Übertragung des Virus eingedämmt. Sie ist ein Schritt in Richtung Freiheit, sprich: Leben ohne Corona-Beschränkungen.

Wenn sich junge Menschen impfen lassen, ist das also auch ein Akt der Solidarität. Manche Menschen können aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden. Sie sind darauf angewiesen, dass ein möglichst großer Anteil der Bevölkerung geimpft ist.

  • Störung des Geschmacks- und Geruchssinnes: Verlust von Geruchs- und Geschmacksinn bei Covid-19, der über mehrere Tage bis mehrere Wochen und sogar bis zu einem Jahr und mehr gestört sein/bleiben kann.
  • Schnelligkeit des Krankheitsverlaufs: Der Krankheitsverlauf bei einer Grippe ist zu Beginn wesentlich schneller. Bei Covid-19 ist der Krankheitsverlauf langsamer und es kann zu einer Verschlimmerung der Symptome nach mehreren Tagen kommen.
  • Langzeitfolgen bei Covid-19: Hier können selbst nach Abheilung der Erkrankung Symptome noch über Wochen und Monate weiter bestehen bleiben.
  • Komplikationen der Erkrankung und Sterblichkeit: Es treten mehr schwerwiegende Komplikationen auf, die eine intensivmedizinische Betreuung bedürfen und die Sterblichkeitsrate liegt wesentlich höher als bei der Grippe.

Leider wurde festgestellt, dass bei manchen noch Monate nach einer Erkrankung Beschwerden auftreten oder bestehen bleiben. Mittlerweile spricht man von einer Long-Covid-Erkrankung. Dabei können folgende Beschwerden einem das Leben schwer machen:

  • Müdigkeit
  • Gelenkschmerzen
  • Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns
  • schweres Atmen
  • beschädigte Lunge
  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen, leichtes Druckgefühl im Kopf

Dies kann auch bei jungen Menschen geschehen und bei Menschen, die einen milden Verlauf hatten, d. h. die nicht ins Krankenhaus mussten.

Bei der Wirksamkeit der Impfung gegen einen Erreger spielen zwei wichtige Punkte eine Rolle:

  • Wie stark senkt die Impfung meine Wahrscheinlichkeit mich anzustecken?
  • Wie hoch ist mein Risiko mit einem gefährlichen Verlauf der Krankheit ins Krankenhaus eingeliefert werden zu müssen?

Alle Prozentzahlen geben dabei an, wie stark das Risiko einer Ansteckung oder eines schweren Verlaufs sinkt im Vergleich zu einer ungeimpften Person.

Hauptzweck des Impfstoffs ist es, Sie vor einem schweren und tödlichen Verlauf der Krankheit zu schützen. Alle Wissenschaftler stimmen darin überein, dass die Impfstoffe das Risiko senken, einen schweren Verlauf der Krankheit zu erleiden, weil sie dem Körper hierfür hohe Abwehrkräfte verleihen.

Eine großangelegte amerikanische Studie kam zu folgendem Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit vor einem schweren Verlauf nach einer Ansteckung mit der Delta-Variante ist um 93 % gesenkt, gegenüber dem Risiko getragen von ungeimpften Menschen. Dies wird nicht nur durch einzelne Ergebnisse beständig bestätigt, sondern Überblicksarbeiten über eine Vielzahl von Studien verschiedenster Länder konnten eine gleichartige Schutzwirkung feststellen.

So hat eine Analyse der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC ergeben, dass die Effektivität der Impfung mit Moderna und Pfizer insbesondere gegen Delta bei 80-88 % liegt. Hierfür wurden eine Vielzahl an Studien betrachtet. Die Ergebnisse einer Überblicksarbeit Sciensanos decken sich ebenfalls mit britischen und amerikanischen Ergebnissen.

In Bezug auf die Omikron-Variante, die mittlerweile die Mehrzahl der Covid-19-Erkrankungen verursacht, zeigen erste Daten, dass das Risiko einen schweren Verlauf der Krankheit zu erleiden nach der Grundimmunisierung durch 2 Impfungen während zirka 5 bis 6 Monate um 67 Prozentpunkte im Vergleich zu eine ungeimpften Person sinkt. Durch eine Booster-Impfung zeigen erste Studien eine Reduzierung um 68 Prozent im Vergleich zu einer ungeimpften Person.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass jeder irgendwann mit dem Virus in Kontakt kommt. Leider wurde festgestellt, dass bei manchen noch Monate nach einer Erkrankung Beschwerden auftreten oder bestehen bleiben. Mittlerweile spricht man von einer Long-Covid-Erkrankung. Dabei können folgende Beschwerden einem das Leben schwer machen:

  • Müdigkeit
  • Gelenkschmerzen
  • Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns
  • schweres Atmen
  • beschädigte Lunge
  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen, leichtes Druckgefühl im Kopf

Dies kann auch bei jungen Menschen geschehen und bei Menschen, die einen milden Verlauf hatten, d. h. die nicht ins Krankenhaus mussten.

Deshalb ist es laut Ärzten und Wissenschaftlern sicherer, sich impfen zu lassen, als sich nicht impfen zu lassen. Es sei denn, du bist allergisch gegen gewisse Inhaltsstoffe der Impfung.

Der Impfstoff schützt Sie vor einer Erkrankung an COVID-19 bzw. vor einem schweren Verlauf der Krankheit. Die Impfung aktiviert das körpereigene Immunsystem.

Dennoch besteht immer ein Risiko an COVID-19 zu erkranken.

Wirksamkeit der Impfung

Bei der Wirksamkeit der Impfung gegen einen Erreger spielen zwei wichtige Punkte eine Rolle:

  • Wie stark senkt die Impfung meine Wahrscheinlichkeit mich anzustecken?
  • Wie hoch ist mein Risiko mit einem gefährlichen Verlauf der Krankheit ins Krankenhaus eingeliefert werden zu müssen?

Alle Prozentzahlen geben dabei an, wie stark das Risiko einer Ansteckung oder eines schweren Verlaufs sinkt im Vergleich zu einer ungeimpften Person.

Hauptzweck des Impfstoffs ist es, Sie vor einem schweren und tödlichen Verlauf der Krankheit zu schützen. Alle Wissenschaftler stimmen darin überein, dass die Impfstoffe das Risiko senken, einen schweren Verlauf der Krankheit zu erleiden, weil sie dem Körper hierfür hohe Abwehrkräfte verleihen.

Eine großangelegte amerikanische Studie kam zu folgendem Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit vor einem schweren Verlauf nach einer Ansteckung mit der Delta-Variante ist um 93 % gesenkt, gegenüber dem Risiko getragen von ungeimpften Menschen. Dies wird nicht nur durch einzelne Ergebnisse beständig bestätigt, sondern Überblicksarbeiten über eine Vielzahl von Studien verschiedenster Länder konnten eine gleichartige Schutzwirkung feststellen.

So hat eine Analyse der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC ergeben, dass die Effektivität der Impfung mit Moderna und Pfizer insbesondere gegen Delta bei 80-88 % liegt. Hierfür wurden eine Vielzahl an Studien betrachtet. Die Ergebnisse einer Überblicksarbeit Sciensanos decken sich ebenfalls mit britischen und amerikanischen Ergebnissen.

In Bezug auf die Omikron-Variante, die mittlerweile die Mehrzahl der Covid-19-Erkrankungen verursacht, zeigen erste Daten, dass das Risiko einen schweren Verlauf der Krankheit zu erleiden nach der Grundimmunisierung durch 2 Impfungen während zirka 5 bis 6 Monate um 67 Prozentpunkte im Vergleich zu eine ungeimpften Person sinkt. Durch eine Booster-Impfung zeigen erste Studien eine Reduzierung um 68 Prozent im Vergleich zu einer ungeimpften Person.

Fragen

Ein Impfstoff trainiert unser Immunsystem darauf, ein bestimmtes Virus oder Bakterium zu "erkennen", ohne dabei tatsächlich krank zu werden. Ziel ist es, die Bildung von Antikörpern gegen den Virus oder das Bakterium in unserem Körper und die zelluläre Immunabwehr anzuregen.

BioNTech/Pfizer- und Moderna-Impfstoffe gegen Covid-19 sind mRNA-Impfstoffe (messenger-Ribonukleinsäure, auch Boten-RNA genannt). Vaxzevria- (AstraZeneca) und Johnsen&Johnsen (Janssen)-Impfstoffe sind Vektor-Impfstoffe.

Antigene sind körperexterne Komponenten, die das Immunsystem dazu veranlassen, Antikörper zu produzieren und bestimmte Zellen des Immunsystems (B-Zellen oder Gedächtnis-T-Zellen) zu aktivieren, ohne die Krankheit selbst zu verursachen.

Wenn eine geimpfte Person dann mit diesem Virus oder dieser Bakterie in Kontakt kommt, "erinnert" sich das Immunsystem an diesen Erreger. Es produziert dann Antikörper, die vor der Krankheit schützen und das Virus bzw. das Bakterium zerstören.

Die Corona-Pandemie wütet seit März 2020. Seitdem wurden viele Zahlen und Grafiken im Umlauf gebracht. Vor allem seit der Möglichkeit der Impfung. Das verunsichert viele Menschen, denn es ist nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Wir haben den ostbelgischen Wissenschaftslehrer und YouTuber Michel Aziotou gefragt, ob er ein paar Dinge richtigstellen kann.

  • Wie verhält es sich mit den Corona-Inzidenzzahlen?
  • Wieso sind die Werte gestiegen, sind doch viele Menschen in Belgien geimpft?
  • Und sterben nicht trotzdem Menschen an Covid-19?
  • Warum liegen proportional viel mehr Ungeimpfte in den Krankenhäusern und auf der Intensivstation?

Der Naturwissenschaftslehrer des Königlichen Athenäums, Michel Aziotou, ist in der Welt von YouTube kein Unbekannter. Mit seinem Alias „Teacher Aziotou“ hat er auf dem Videoportal schon knapp 40 aufgelockerte Unterrichtsclips hochgeladen und damit fast 400 Abonnenten gewonnen. Für das Ministerium geht Aziotou, der seit 2005 am KAE unterrichtet, den obengenannten Fragen auf den Grund.

Aber sehen Sie selbst:

In den weiterführenden Links finden Sie den Kanal von Michel Aziotou.

Alle bisherigen Untersuchungen und Beobachtungen zeigen, dass die Menschen, die geimpft sind, weniger infiziert und weniger ansteckend werden. Egal welche Sars-Cov2-Variante die Covid-19-Erkrankung verursacht. Das beweist den Sinn einer Impfung und damit auch eines Covid-Safe-Tickets.

Bei der Wirksamkeit der Impfung gegen einen Erreger spielen zwei wichtige Punkte eine Rolle:

  • Wie stark senkt die Impfung meine Wahrscheinlichkeit mich anzustecken?
  • Wie hoch ist mein Risiko mit einem gefährlichen Verlauf der Krankheit ins Krankenhaus eingeliefert werden zu müssen?

Alle Prozentzahlen geben dabei an, wie stark das Risiko einer Ansteckung oder eines schweren Verlaufs sinkt im Vergleich zu einer ungeimpften Person.

Hauptzweck des Impfstoffs ist es, Sie vor einem schweren und tödlichen Verlauf der Krankheit zu schützen. Alle Wissenschaftler stimmen darin überein, dass die Impfstoffe das Risiko senken, einen schweren Verlauf der Krankheit zu erleiden, weil sie dem Körper hierfür hohe Abwehrkräfte verleihen.

Eine großangelegte amerikanische Studie kam zu folgendem Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit vor einem schweren Verlauf nach einer Ansteckung mit der Delta-Variante ist um 93 % gesenkt, gegenüber dem Risiko getragen von ungeimpften Menschen. Dies wird nicht nur durch einzelne Ergebnisse beständig bestätigt, sondern Überblicksarbeiten über eine Vielzahl von Studien verschiedenster Länder konnten eine gleichartige Schutzwirkung feststellen.

So hat eine Analyse der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC ergeben, dass die Effektivität der Impfung mit Moderna und Pfizer insbesondere gegen Delta bei 80-88 % liegt. Hierfür wurden eine Vielzahl an Studien betrachtet. Die Ergebnisse einer Überblicksarbeit Sciensanos decken sich ebenfalls mit britischen und amerikanischen Ergebnissen.

In Bezug auf die Omikron-Variante, die mittlerweile die Mehrzahl der Covid-19-Erkrankungen verursacht, zeigen erste Daten, dass das Risiko einen schweren Verlauf der Krankheit zu erleiden nach der Grundimmunisierung durch 2 Impfungen während zirka 5 bis 6 Monate um 67 Prozentpunkte im Vergleich zu eine ungeimpften Person sinkt. Durch eine Booster-Impfung zeigen erste Studien eine Reduzierung um 68 Prozent im Vergleich zu einer ungeimpften Person.

Alle in Belgien verimpfte Impfstoffe sind für Menschen ab 18 Jahren zugelassen. Der Impfstoff von Pfizer/BioNTec, Comirnaty®, hat außerdem eine Zulassung der Europäischen Arzneimittel Agentur (EMA) zur Verimpfung ab 5 Jahren.

Die Wirksamkeit, Sicherheit und milde Nebenwirkungen sind die gleichen wie bei Erwachsenen.

Mögliche Nebenwirkungen:

  • Kopfschmerzen
  • Ermüdung
  • Schmerzen an der Impfstelle
  • örtliche Reaktion
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Muskelschmerzen
  • grippeähnliche Erkrankung
  • Schwindelgefühl
  • Unwohlsein

Schwerwiegende Nebenwirkungen sind sehr selten.

Dass der Impfstoff so schnell entwickelt werden konnte, liegt daran, dass diesem Thema weltweit von allen Beteiligten (Hersteller, Forscher und Regierungen) absolute Priorität eingeräumt wurde. COVID-19-Impfstoffe werden nach den gleichen strengen gesetzlichen Anforderungen an pharmazeutische Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit entwickelt wie andere Arzneimittel.

Die verschiedenen Stadien der Impfstoffentwicklung:

  1. In der ersten Phase unterzieht der Entwickler seinen Impfstoff strengen Tests. Hier wird die Qualität des Impfstoffs überprüft, genauer gesagt die Reinheit, die Komponenten und der Herstellungsprozess.

  2. Anschließend erfolgt eine wissenschaftliche Bewertung durch die Regulierungsbehörden. Dies sind die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie die anderen Regulierungsbehörden in den EU-/EWR-Staaten.

  3. Anschließend wird die Wirksamkeit des Impfstoffs durch den Hersteller getestet. Dies geschieht durch Labortests.

  4. Wenn alles wie gewünscht verläuft, werden die Impfstoffe an freiwilligen Probanden getestet. Dies erfolgt in drei klinischen Studienphasen mit steigenden Teilnehmerzahlen (Phase-3-Studien). Dieses Testprogramm muss in Übereinstimmung mit den von den Regulierungsbehörden festgelegten Prozedere und Protokollen durchgeführt werden. Dies wird auch jedes Mal von der belgischen Kommission für medizinische Ethik gebilligt.

  5. Am Ende des Testprogramms legt der Entwickler die Ergebnisse der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) vor. Letztlich wird die Zulassung nur erteilt, wenn die EMA fundierte wissenschaftliche Belege dafür erhält, dass der Nutzen der Impfstoffe deren Risiken überwiegt.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass jeder irgendwann mit dem Virus in Kontakt kommt. Leider wurde festgestellt, dass bei manchen noch Monate nach einer Erkrankung Beschwerden auftreten oder bestehen bleiben. Mittlerweile spricht man von einer Long-Covid-Erkrankung. Dabei können folgende Beschwerden einem das Leben schwer machen:

  • Müdigkeit
  • Gelenkschmerzen
  • Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns
  • schweres Atmen
  • beschädigte Lunge
  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen, leichtes Druckgefühl im Kopf

Dies kann auch bei jungen Menschen geschehen und bei Menschen, die einen milden Verlauf hatten, d. h. die nicht ins Krankenhaus mussten.

Deshalb ist es laut Ärzten und Wissenschaftlern sicherer, sich impfen zu lassen, als sich nicht impfen zu lassen. Es sei denn, du bist allergisch gegen gewisse Inhaltsstoffe der Impfung.

Alle bisherigen Studien deuten darauf hin, dass die durch die Impfung ausgelöste Immunreaktion nach mehreren Monaten nachlässt. Diese Abnahme der Immunreaktion ist sehr individuell und unterschiedlich. Durchschnittlich zeigt sich bisher eine deutliche Abnahme nach 5 bis 6 Monaten. Langzeitstudien werden derzeit weiterhin durchgeführt.

Für die Impfung von Kindern wird nur ein Impfstoff verwendet, nämlich der pädiatrische Impfstoff Comirnaty (Pfizer/BioNTech), der in zwei Dosen im Abstand von 21 Tagen verabreicht wird.

Er wurde speziell für Kinder entwickelt und ist sicher. Dies wird anhand von Daten aus den USA und Israel bestätigt, wo bereits mehrere Millionen Kinder eine erste und zweite Dosis erhalten haben. Pfizer stellte nur leichte Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen und Schüttelfrost fest. Erhöhte Wachsamkeit ist jedoch bei Myokarditis, einer Entzündung des Herzmuskels, geboten. In der klinischen Studie gab es keine Fälle, aber sie war zu klein, um seltene Nebenwirkungen zu erkennen. In den USA wurden acht Fälle von Myokarditis diagnostiziert, sechs werden noch untersucht. Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde verliefen alle Fälle mild.

Für diese Altersgruppe wurde nur der Impfstoff von Pfizer gründlich getestet, für sicher und wirksam befunden und von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zugelassen. Alle diese jungen Menschen können daher sicher mit diesem Impfstoff geimpft werden.

Um ausreichend geschützt zu sein, werden zwei Dosen zu zwei verschiedenen Zeitpunkten mit einem Abstand von drei bis fünf Wochen zwischen den zwei Impfungen verabreicht.

Der Impfstoff schützt Sie vor einer Erkrankung an COVID-19 bzw. vor einem schweren Verlauf der Krankheit. Die Impfung aktiviert das körpereigene Immunsystem.

Dennoch besteht immer ein Risiko an COVID-19 zu erkranken.